| rt-go: 22.06.2006 |
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So war es zunächst “geplant”.
Ehlicherweise muss ich dazu sagen, dass es eigentlich nicht geplant war, sondern einfach nur so eine Schnapsidee (“brain storming” wie man heute sagt). Die Phantasie (so man welche hat) entfaltet sich einfach wie der Schirm über dem Lepus. Weil aber nicht jeder geistige Ergussmus eine Schnapsidee bleiben muss, kamen dann schon bald die ersten praktischen Versuche:
Zugegeben, ganz so urig, bodenständig und stabil wie der erste Entwurf (s. o.) sieht das nun realisierte Modell nicht aus. Aber, es sollte ja nicht nur ein lustig an zu sehendes Standmodell, sondern zumindest eingeschränkt fahrbar sein. Und das ist es: Der Tisch macht keine Probleme, kann auch beim “normalen Fahrbetrieb”, wenn's nicht gerade quer über den Rübenacker geht, montiert bleiben und könnte dabei sogar ganz nützlich sein (Die nächste Idee für weiteres Zubehör gedeiht schon langsam im Hinterkopf ;-). Der Schirm ist jedoch beim Fahren etwas problematisch. Nicht etwa nur, weil man damit Passanten verletzen könnte,
dafür würde das Rad alleine auch schon genügen Die 2-Km-Proberunde im Ort, zur Eisdiele und zurück, hat aber alles völlig unbeschadet überstanden. Dabei habe ich selbstverständlich heftige Erschütterungen vermieden, habe Straßenkanten ganz langsam genommen und bin nicht schneller als 15 Km/h gefahren. Das aber auch, weil ich ja unterwegs mein Eis essen wollte. Kommentare wie: “Geht's Ihnen gut?” konnte ich aus vollem Herzen mit “Ja, und wie!” beantworten. Nachtrag vom 14.07.2006Nach dem Probelauf im Ort musste das Modell Vatertag heute endlich seine volle Tauglichkeit beweisen:
Fazit
Details für potenzielle NachahmerFür alle Zeitgenossen, die sich ebenfalls diesen Spaß gönnen und ihr Lepus oder Kettwiesel endlich vollständig ausstatten wollen, folgen hier ein paar Einzelheiten, die den Nachbau hoffentlich erleichtern: Zur Befestigung am Hauptrohr des Rades dient bei mir eine 49er Rohrschelle aus Stahl mit zwei
Schrauben (M10x40), vier Unterlegscheiben und zwei Muttern. Eine davon selbst haltend, damit man den ganzen Kleinkram (10 Teile) nicht immer einzeln
transportieren muss. Um Lackschäden zu vermeiden wurde eine Lage rotes Isolierband drunter geklebt. Die Schrauben sollte man
gerade so fest anziehen, dass der Tisch sich nicht mehr nach der Seite drehen lässt, aber das Hauptrohr trotzdem unbeschädigt
bleibt.
Mit der Schelle im nicht rechten Winkel (damit es senkrecht steht) verschweißt ein Stahlrohr, Länge ca. 570 mm, Durchmesser innen 30 außen 32 mm. Das war früher mal der Erdspieß eines Sonnenschirms.
Für die Lackierung wurde übrigens auf passender Grundierung ein Lack aus der Sprühdose (Feuerrot, RAL 3000) verwendet. Na dann viel Erfolg und viel Spaß! Und bei weiteren Fragen Emil vorbei schicken:
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