| rt-go: 07.09.2008 |
Sonntag, 07.09.2008
Auf dem Weg vom Balaton nach Budapest
Unterwegs passieren wir noch etliche
Irgendwie gleichen sich aber alle,
Aber dann nähern wir uns dem Ziel Budapest, Später habe ich der Stadt aus gutem Grund
Budapest hat in Nord-Süd-Richtung etwa 25 km Ausdehnung.
Um von unserem Hotel zum Donau-Radweg (violett) zu kommen,
~ 33 km ~71 Hm
Weil für diesen Sonntag noch schönes Wetter angesagt war,
Der Radweg macht einen brauchbaren Eindruck.
Auch wenn er stellenweise beschädigt ist.
Dann führt er sogar breit asphaltiert
Die Stadtgrenze ist erreicht.
Platz da! Wir kommen.
Hier entdecken wir ein sehr neues Schild, Boh, äh! Da muss ich doch mal offizielle Infos zitieren:
Und an anderer Stelle kann man lesen:
So viel vom offiziellen Blabla mag genügen. Und nun die Realität.
Hier geht's zwar etwas schmal, aber sehr idyllisch durch den Wald.
Hier kann man sehr schön sehen, dass das Schild ganz neu ist.
Der Weg dagegen scheint schon etwas länger in Gebrauch zu sein.
Wir sind nicht etwa auf Abwege geraten,
Nun wird's erst richtig idyllisch.
Abgekämpft. Aber wir sind durch.
In Szentendre sieht es dann wieder ordentlich aus.
Google Maps zeigt hier den alten Stadtkern,
Der Marktplatz kommt näher.
Auf dem Marktplatz.
Ein wenig beachtetes künstlerisches Angebot.
Eine Seitenstraße.
Die Kirche auf dem kleinen zentralen Hügel.
Schon beim Eintritt hat mir die Dame mit der roten Jacke
Vom Kirchplatz aus kann man unter anderem noch zwei weitere Kirchen sehen. Das ist nicht verwunderlich, denn Szentendre ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen, die sich dort auf der Flucht vor den Türken (ist aber schon eine Weile her) zusammen gefunden haben. Den Besuch der anderen Kirchen haben wir uns,
Das haben wir dann doch lieber Unser Gefährt habe ich mitten auf dem Weg abgestellt.
Nur als die Polizei ausgerechnet da durch wollte,
Nochmals der Marktplatz.
O tempora, o mores. Der Kutscher, den ich hier nur teilweise erwischt habe, Im September 2000 habe ich seine Dienste in Anspruch genommen. Im September 2003 habe ich ihn nach dem Preis gefragt. Offenbar hatte er inzwischen gelernt, Ich habe ihn jetzt vorsichtshalber nicht gefragt,
Der Rückweg beginnt wieder sehr schön.
Er ist auch ganz eindeutig beschildert.
Trotzdem haben mich diese Radler nach dem Weg gefragt So misstrauisch können Radler sein.
Am Stadtrand wird's wieder gemütlich und gepflegt.
Das verleitet uns zu einem Abstecher ans Donauufer.
Schön ist es hier.
Und Schiffsverkehr gibt es auch zu sehen.
... bis zum Tragflächenboot.
Das bleibt mir natürlich nicht erspart,
Montag, 08.09.2008Vor unserer Abreise hatte ich zuhause aus dem Internet Für Sonntag Abend bis Montag Morgen In der Nacht hatte es heftig geblitzt, gedonnert und geregnet. Nach dem Frühstück hat es dann zwar etwas nachgelassen,
Wir sind also mit dem Auto auf den Burgberg gefahren
Gut, dass ich Sandalen und keine Socken trug.
Die Matthiaskirche ist verhüllt.
Die Fischerbastei ist nur parterre begehbar.
Überall stehen stolze Magyaren zu Pferde herum.
Asiatische Touristen trifft man immer in Scharen.
Ausblick auf das Burgviertel.
Auch die Römer waren schon hier.
Eine Seilbahn ...
... verkehrt zwischen Burgberg und Donauufer.
Der Blick auf die Kettenbrücke ...
... und den Stadtteil Pest ...
... ist vermutlich das häufigste Motiv von Budapest.
In der Váci utca, der Fußgängerzone.
Die Markthalle von außen ...
... und von innen.
Wohin man sieht,
Ein beeindruckendes Gebäude.
Draußen wird gebuddelt.
Wohin man auch sieht. Es wird gebuddelt.
Und die übrigen Straßen sind dicht. Da kann es niemanden wundern, Gut, dass wir gar nicht in Versuchung kamen,
Nach dem erbaulichen Vormittag im Zentrum,
Und weil wir ja rund 10 km vom Zentrum entfernt waren,
Um an die Donau zu kommen,
Dann an den Gleisen entlang.
Bis zur nächsten Kreuzung mit der S-Bahn-Trasse.
Und durch eine lange Seitenstraße ...
... kommt man schließlich an den Donau-Radweg.
Der ausgiebige Regen der Nacht und des Vormittags
Die Umgebung sieht nicht sehr einladend aus.
Richtig ungemütlich wird's aber erst durch die Baustellen.
Und Pfützenpiste.
Da kann auch ein kurzes schönes Stück nicht wirklich versöhnen.
Der Wegweiser zur Insel lockt uns jedenfalls unwiderstehlich.
Die Reste der Straßenbahnschienen lassen vermuten,
Auch hier dürfen wir wieder langsam von Pfütze zu Pfütze reiten.
Auf der Insel finden wir nur sehr viel Platz vor.
Von der Volksfest-Bebauung,
... können wir nichts sehen.
Ein nicht ganz normgerechtes Verkehrszeichen ...
... und die Reste einer Bude, sind alles,
Auf dem Rückweg wollen wir auf “die Buddelpest” verzichten
Der bietet zwar einige Überraschungen.
Er bereitet aber keine unüberwindlichen Probleme.
Auf der Donau ist wieder reger Betrieb.
Allerdings schafft es nicht jeder einfach so.
Auch unsere Tour wird immer wieder unterbrochen,
Auf die können wir allerdings verzichten.
FazitEin Mal war's ok. Es gibt sicher lohnendere Ziele für Radler.
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