| rt-go: 24.09.2006 /04.05.2010 |
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GeschichteAls in den Jahren 1828/29 die Rheinschleife bei Stockstadt durch einen fast 4 km langen Durchstich begradigt wurde, entstand aus der Halbinsel Kühkopf (von “Künigskopf”) eine Insel. Die stillgelegte Altrheinschlinge verlandete allmählich wegen der nur noch geringen Strömungsgeschwindigkeit, bis man dann im 20. Jahrhundert gerade noch rechtzeitig die ökologische Bedeutung der Altrheine erkannte. Durch gezieltes Ausbaggern wird heute für einen ausreichenden Wasserdurchlauf gesorgt, und Sperren verhindern ein Leerlaufen des alten Rheinbetts bei Niedrigwasser. 1952 wurde der Kühkopf zusammen mit der nördlich gelegenen Knoblochsaue als größtes hessisches Naturschutzgebiet ausgewiesen und ist mit seinen 2.370 ha das größte Auen-Schutzgebiet Mitteleuropas. Unter Naturfreunden ist der Kühkopf nicht nur wegen der sumpfigen, urwaldartigen Dickichte und der Auwälder mit wilden Apfel- und Birnbäumen berühmt, sondern auch wegen seiner rund 50 Graureiherpaaren, die hier mit Wildgänsen, Kranichen und anderen Wasservögeln heimisch sind. Wer sich etwas Zeit nehmen möchte, kann auf den markierten Wegen umherstreifen (die extra ausgewiesenen Reservate dürfen nicht betreten werden). Infotafeln geben die Lage der Tierbeobachtungsstellen an.
So sieht es der Satellit von Google Earth.
Die Route kann man als
Die TourWir waren früher schon zu Fuß auf dem Kühkopf unterwegs und hatten dabei fest gestellt, dass die meisten der zahlreichen Wege nicht nur begehbar, sondern bei reduzierten Ansprüchen auch mit Rädern befahrbar sind. Also haben wir bei schönstem Sonntagswetter die Räder ins Auto gepackt und sind nach Erfelden gefahren. Dort ist einer der drei Zugänge zum Naturschutzgebiet. Von hier aus sind wir dem Zeichen “H” für “Haubentaucherweg” folgend eine 17 Km-Runde gefahren. Das ist der längste Wanderweg und führt um die gesamte Kühkopf-Insel.
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