| rt-go: 05.08.2007 |
|
Wenn nicht nur Sonntag ist, sondern auch Sonntagswetter, nutzen wir gern die Gelegenheit zu einer Tour mit unserem Trike-Tandem. Diesmal wollten wir die rechte Rheinseite und den Rhein-Radweg R6 von Kornsand durch die Knoblochsau bis Erfelden erfahren.
So sieht das der Satellit von Google...
... und so etwa zeigt es der Radroutenplaner Hessen.
Der Anfang sieht gut aus, ein breiter Betonweg hinter dem Damm.
Dann folgt ein gepflastertes Stück.
Hier dürfen wir uns entscheiden,
Wir haben uns für die ganze Aussicht entschieden
Obwohl die große Mehrheit die Bequemlichkeit (oder Faulheit) wählte, waren wir nicht allein.
Solche Wegsperren haben wir hier zum ersten Mal gesehen.
Sobald der Weg gepflastert ist,
Wenn die Schotterpiste auch noch große Schlaglöcher auf weist,
Bei solchen Pisten mit “Ritzelputzer” ist es manchmal das Beste,
Das Schild beweist es:
Hier gewährt uns der Asphalt eine kurze Genesungsphase ...
... bevor es auf feinem Schotter nach Erfelden weiter geht.
Ende der Fahnenstange?
Nein, es gibt einen Ausweg.
Ein kurzer Kontrollblick genügt, ...
... das geht ohne Probleme.
Und schon sitzen wir in der Altrheinschänke,
Hasentreffen? Weil der originale Rhein-Radweg R6 uns nicht zu Begeisterungsstürmen verleiten konnte und ja auch
kaum direkt am Rhein lang führt, wollten wir auf dem Rückweg versuchen, direkt am Rhein entlang zu
fahren. Aber weil die Qualität des offiziellen Fernreise-Radweges R6
Der erste Versuch an den Rhein zu kommen ...
... endete an einem schönen Plätzchen,
Also kehrten wir nochmals auf den “richtigen” Weg zurück.
Dass dieser Weg nicht ungefährlich ist, zeigte sich deutlich,
Hier vermuten wir einen weiteren möglichen Zugang zum Rhein.
Ein kurzer Abstecher zur Schwedensäule
Aber dann wagen wir es, nicht der Abzweigung des R6 zu folgen,
Das Bild zeigt deutlich, dass dieser Weg nicht ganz eben ist.
Aber er führt zum Rhein, wo man wenigstens mal die Füße kühlen kann. Dass nebenan welche nackt in
der Sonne liegen,
Unsere Verwegenheit (treffendes Wort)
Bei der Fahrt durch das hohe Gras
Gelegentlich kann man hier auch auf andere “verwegene” Radler treffen.
Beim letzten Abschnitt vor unserer Rückkehr haben auch wir die Betonpiste gewählt. Die volle
Aussicht hatten wir ja schon und beschwerliche Wege auch. Dafür haben wir dann mal richtig rein
getreten und sind mit über 30 km/h über die Piste gefegt.
Auf der Fähre kann man sehen, dass viele Radler unterwegs sind...
..,. sogar ein Liegeradler, der locker die Steigung nimmt.
FazitDen Fernreise-Radweg R6 können wir wegen der partiell katastrophalen Zustände natürlich niemandem empfehlen. Für uns war das trotzdem eine schöne Tour, die Spaß gemacht hat. Zum Einen liegt das natürlich am Wetter, zum Anderen daran, dass wir Lustradler eben immer nur das machen, wozu wir gerade Lust haben. Und das können wir natürlich allen empfehlen.
|
|
|
|