Nun gilt sie, die neue Rechtschreibung. Nach viel unsinnigem Gezänk kann die Minireform endlich
umgesetzt werden.
Dabei hatte der Schweizer H. R. Bachofen diese genialen Vorschläge 1964 schon fix und fertig:Fünf Schritte
zur Abschaffung der Orthographie
Erster Schritt:
wegfall der großschreibung
einer sofortigen einführung steht nichts im weg, zumal schon viele grafiker und werbeleute zur
kleinschreibung übergegangen sind.
zweiter schritt:
wegfall der denungen und schärfungen
dise masname eliminirt schon di gröste felerursache in der grundschule. den sin oder unsin
unserer konsonantenverdoplung hat onehin nimand kapirt.
driter schrit:
f ersetzt v und ph,
s ersetzt z, tz und sch
das alfabet wird um swei buchstaben redusirt, sreibmasinen und sesmasinen fereinfachen sich.
wertfole arbeitskräfte könen der wirtsaft sugefürt werden.
firter srit:
k ersetzt q, c und ch,
i ersetzt j und y
iest sind son seks bukstaben ausgesaltet, di sulseit kan sofort von neun auf swei iare ferkürst
werden. anstat aksig prosent rektsreibunterikt könen nüslikere fäker wi fisik, kemi und reknen mer
geflegt werden.
fünfter srit:
wegfal fon ä, ö und ü
ales uberflusige ist iest ausgemerst, di ortografi wider slikt und einfak. naturlik benotigt es
einige seit, bis dise fereinfakung uberal riktig ferdaut ist, fileikt sasungsweise ein bis swei
iare.
anslisend durfte als nakstes di fereinfakung der nok swirigeren und unsinigeren gramatik anfisirt
werden.
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