Die Regeln beim SchachDie Aufstellung
Das Bild zeigt die korrekte Aufstellung der Figuren. Als "Eselsbrücke" kann man sich
merken, dass die Damen auf "D" stehen, und zwar die weiße Dame auf dem weißen
Feld und die schwarze auf dem schwarzen. Die BauernDie Bauern können immer nur ein Feld vorwärts ziehen, so wie es die Bauern auf A6 und D3 gemacht haben. Lediglich von der Ausgangsposition aus dürfen sie auch zwei Felder vorwärts ziehen, so wie es die Bauern auf E4 und E5 gemacht haben. Wenn sie wie die beiden vor einer anderen Figur stehen, sind sie blockiert und können nicht ziehen.
Die Bauern schlagen ein Feld weit schräg vorwärts. Die Bauern auf C4 und B5
bedrohen sich gegenseitig. Der Bauer auf D3 deckt jedoch den auf C4 und der auf A6
den auf B5, weil er den gegnerischen Bauer schlagen kann, falls der (durch das Schlagen)
dorthin gelangt. Ein Bauer, der die gegnerische Randlinie erreicht, wird zur Belohnung umgewandelt. Er kann in
jede andere Figur (außer einen zweiten König) umgewandelt werden. Meistens wird er in eine zweite
oder neue Dame umgewandelt. Das muss aber nicht sein. Unter Umständen kann die Umwandlung in eine
Dame auch schlecht sein. Wenn dem Gegner nämlich kein Zug mehr übrig bleibt, der König aber nicht
im Schach steht, ist die Chance vertan, weil die Partie dann unentschieden endet. Die Damen
Die Dame ist die stärkste Figur. Sie darf in jede Richtung ziehen und schlagen. Eigene Figuren
begrenzen jedoch ihre Bewegungsfreiheit. Weil die Dame die stärkste Figur ist, ist sie zugleich
auch ein begehrtes Opfer. Sie kann von allen anderen Figuren, sogar von Bauern angegriffen werden
und ist nie sicher. Selbst wenn sie gedeckt ist, wird der Gegner gern eine weniger wertvolle Figur
opfern, wenn er dafür die Dame schlagen kann. Die Läufer
Die Läufer sind schwache Figuren, weil sie nur schräg ziehen und schlagen können. Da sie
niemals ein andersfarbiges Feld erreichen, steht ihnen nur ein halbes Spielfeld zur Verfügung.
Diese beiden Läufer können sich gegenseitig gar nichts tun, weil sie zu verschiedenfarbigen
Feldern gehören. Die Türme
Die Türme können nur waagrecht und senkrecht ziehen und schlagen. Weil sie dabei aber alle
Felder erreichen können, sind sie wesentlich stärker als die Läufer. Die Springer
Der Wert der Springer schwankt. Weil er immer genau zwei Felder auf der Geraden und ein Feld
seitlich springen muss, erreicht er manche Felder nur umständlich und auf Umwegen. Er ist aber
die einzige Figur, die über andere hinweg springen kann. Der Springer in der Ecke auf A1
hat nur zwei mögliche Ziele und ist deshalb schwach. Der Springer am Rand auf H4 hat vier
mögliche Ziele und ist deshalb stärker. Der Springer auf F5 hat sogar acht mögliche Ziele
und deshalb eine sehr starke Position. Die Könige
Die Könige sind zwar die wichtigsten Figuren, aber sehr schwach. Sie dürfen zwar wie die Dame
in jede Richtung ziehen und auch schlagen, aber immer nur ein Feld weit. Die RochadeDie Rochade ist ein Ausnahmezug, bei dem der König zwei Felder zur Seite springt und
gleichzeitig den Turm an sich vorbei auf das Nachbarfeld holt.
Dieser Zug ist aber nur erlaubt, wenn der König und der beteiligte Turm noch nicht bewegt wurde,
die Felder dazwischen frei sind und keine der beiden Figuren und auch kein Feld dazwischen bedroht
ist. UnentschiedenWenn beide Spieler mit ihren verbliebenen Figuren den Gegner nicht mehr matt setzen können, endet das Spiel unentschieden. Weil diese Entscheidung oft nur schwer zu treffen ist, endet das Spiel auch unentschieden, wenn der Angreifer dreimal die gleiche Zugfolge wiederholt.
Wenn der stärkere Spieler den Gegner nicht matt sondern fest setzt, so dass diesem kein Zug mehr
möglich ist, wird er durch ein Unentschieden bestraft. |